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Die 10 Irrtümer über Proteinshakes, Teil 1

"Sie machen dicke Muskeln und belasten massiv die Nieren..." 
Wir haben die zehn verbreitetsten Irrtümer über Proteinshakes gesammelt.
Hier kommen die ersten fünf!

1) Eiweißshakes sind nur was für Bodybuilder.

Denkt man an Proteinshakes, denkt man sofort an aufgepumpte Gestalten, grellbunte Dosen und Arnold Schwarzenegger. Jahrelang war klar, dass nur engagierte Bodybuilder solche Nahrungsergänzung nötig hätten. Und das suggerieren uns auch heute noch häufig die Namen der Produkte, deren Versprechungen sowie die Athleten auf den Verpackungen.
Tatsächlich können Proteinshakes sinnvoll für alle aktiven, fitnessbegeisterten oder ernährungsbewussten Menschen sein. Solche Shakes können dem Körper gezielt natürliches Eiweiß zuführen, ohne den Organismus zu belasten. Sie können beim Abnehmen helfen und förderlich für den Fettstoffwechsel sein, während Muskelmasse geschont wird.

2) Eiweißshakes machen dicke Muskeln.

Ganz eng mit dem Bodybuilding-Mythos verknüpft ist die Annahme, Proteinshakes würden sich direkt in Muskelmasse umwandeln. Gerade Frauen haben Angst davor, durch Eiweißzugabe maskulin-massige Muskelmasse aufzubauen. Auch hier hat die Industrie jahrzehntelang falsche Signale gesetzt, um männlichen Kraftsportlern den schnellen Weg zu einer eindrucksvollen Muskulatur zu versprechen.
Eiweiß ist wichtig, um Muskeln zu erhalten und aufzubauen – soweit ist das richtig. Über den dicken Bizeps jedoch entscheiden dann aber vor allem Dinge wie Trainingsreiz, Kalorienzufuhr, Genetik und Hormone.
Gerade Frauen profitieren im Rahmen einer Diät bzw. einer eiweißbetonte Ernährungsweise von den muskelerhaltenden Eigenschaften von Proteinen. Der Erhalt der Muskulatur bei gleichzeitigem Verlust von Fettpolstern ist nämlich ganz wichtig: Muskeln stabilisieren nicht nur den Halteapparat des Körpers, sie verbrennen durch pure Präsenz auch noch Kalorien!

3) Eiweißshakes machen dick.

Nicht selten sieht man männliche Fitnesssportler, deren Muskeln sich unter einer kuscheligen Speckschicht verbergen. Kommt das etwa von den vielen Eiweißshakes?
Sicher nicht, denn zu viel Eiweiß kann der Körper nur schwer in Fettdepots umwandeln, wohl aber überschüssige Kohlenhydrate und minderwertige Fette. Ansatzpunkt für persönliche Ziele (Abnehmen/Zunehmen) muss daher stets der individuelle Kalorienbedarf sein. Ja, auch Proteinshakes haben natürlich Kalorien und enthalten in der Regel ein wenig Fett und ein wenig Kohlenhydrate. Je nach Fitnessziel gilt es, etwas mehr oder etwas weniger als die vom Körper verbrauchten Kalorien zuzuführen. Und idealer Weise bezieht man diese Kalorien zum Großteil aus Eiweiß und guten Fetten, möglichst wenig jedoch aus einfachen Kohlenhydraten (Zucker!).

4) Eiweißshakes sind doch alle gleich.

Zwischen diesem und jenem Proteinshake gibt es doch wohl kaum einen Unterschied, wenn man mal von den vollmundigen Versprechungen der Hersteller zu den Themen „maximale Power“ und „sensationelles Muskelwachstum“ mal absieht.
Doch, es gibt eine Menge Unterschiede! Angefangen von der Art des Proteins bis hin zur individuellen Rezeptur. Zunächst einmal wird Proteinpulver aus bestimmten Grundstoffen gewonnen. Das können zum Beispiel Milch (daraus gewinnt man Molke und Kasein), Eier, Soja, Lupinen, Hanf oder Erbsen sein. Je nach Grundstoff ergibt sich eine andere biologische Wertigkeit sowie ein Wert, der die Schnelligkeit der Verwertung angibt. Molkeprotein wie das Bio-Whey von BioRatio besitzt eine der höchsten biologischen Wertigkeiten (ca. 108, wobei 100 der dem Hühnerei zugeordnete Referenzwert darstellt) und wird sehr schnell vom Körper aufgenommen. Kasein dagegen wird langsam  verstoffwechselt und erzielt eine immer noch gute Wertigkeit von knapp 80.
Wirft man einen Blick auf die Zutatenliste der einzelnen Eiweißpulver, fällt schnell auf, was noch alles den Weg in die Büchse findet: Aromen, Süßstoffe, Emulgatoren, Farbstoffe und viele andere „E-xxx“ mehr. Diese Beobachtung war ein Auslöser für die Gründung von BioRatio. Bei uns kommt nichts anderes in die Dose als der jeweilige Grundstoff!

5) Qualität und Herkunft der Milch sind egal.

Proteinpulver werden aus bestimmten Grundstoffen extrahiert. Im Fall von Molke (Whey) und Milchprotein (Kasein) ist das z.B. Kuhmilch. Macht denn hier die Herkunft der Milch tatsächlich noch einen Unterschied?
Wir meinen ja, denn die Erfahrung, dass Produkte aus kontrollierter Herkunft und hochwertiger Herstellung einfach besser schmecken, haben wir doch alle gemacht. Bio-Gemüse, Bio-Eier, Bio-Fleisch – für viele ist der Griff zu zertifizierten Produkten schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Und klar, die Bio-Milch schmeckt auch einfach leckerer, stammt von Kühen aus artgerechter Tierhaltung mit Auslauf und Grasfutter von der Weide. Sie wird schonend verarbeitet und fair gehandelt. Gründe gibt es also genug, auch bei Eiweißpulver darauf zu bestehen, dass nur hochwertige Bio-Milch verwendet wird!

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  • Bioquatsch

    Bio heisst nicht gleich artgerechte und umlaufenden mit Grasfutter, die meisten Biokühe haben das noch nie gesehen

  • Bio ist kein "Quatsch"

    Liebe Petra,
    wir von BIORATIO können Deinem Kommentar leider überhaupt nicht zustimmen. Die Bio Kontrollen sind glücklicherweise sehr streng. Unter diesem Link findest Du alles über die Bio Zertifizierung von Milchprodukten: http://www.bioratio.com/warum-bio/
    Die Kühe dürfen natürlich auf der Weide stehen, bekommen auch ausschliesslich Futter von der Weide oder Bio Futter, müssen mit Artgenossen zusammengehalten werden usw...das ist kein Quatsch, sondern das Ergebnis langer und hartnäckiger Arbeit von vielen Menschen, die sich ernsthaft für artgerechte Haltung einsetzen