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Diätische Lebensmittel aus der Apotheke

Diätische Lebensmittel aus der Apotheke

Letzthin habe ich mich mit einer Apothekerin unterhalten, die mir Auskunft über ihre Erfahrungen im Verkauf von Protein- und Diätpulvern gegeben hat.

Wer beherrscht den Markt?

Augenscheinlich wird der Markt der Diätprodukte von einer äußerst etablierten Marke beherrscht. Zwar lassen sich viele Kunden dennoch ausführlich beraten und beschäftigen sich auch mit den Versprechungen und den Zutatenlisten der Hersteller, doch letztendlich entscheiden sich die meisten für dieses besonders stark beworbene Produkt.

Was steckt in den Diätpulvern?

Warum ist das so? Wir werfen gemeinsam einen Blick auf die Zutatenliste des Marktführers: Sojaeiweiß unbekannter Herkunft, Bienenhonig und Joghurtpulver, dazu noch ein paar Vitamine und Mineralstoffe – immerhin keine Aromen oder chemische Hilfsmittel. Im Ergebnis kann das Produkt mit einem Eiweißanteil von knapp über 50% aufwarten, dazu schlagen aber mehr als 30g Kohlenhydrate pro 100g zu Buche. Diese sind natürlich den fragwürdigen Zutaten Honig und Joghurt (beides in stark verarbeiteter Form) geschuldet.

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Die Zutatenliste des Marktführers aus dem Bereich Diätprodukte

Würde es nicht mehr Sinn machen, reines Proteinpulver (Soja, Whey, Kasein oder ähnliches) zu nehmen und sich bei Bedarf etwas Honig und etwas Joghurt dazu zumischen? So wäre die Herkunft der Grundstoffe gesichert und der Grad der chemischen Verarbeitung könnte reduziert werden. Die Apothekerin findet die Idee gut, glaubt aber nicht, dass man so gegen die bunten Werbewelten ankommt.

Und was steckt in Sportlerprotein?

Wir schauen uns eine Packung Whey an und sind von der Zutatenliste überrascht: Molkenprotein unbekannter Herkunft, Verdickungsmittel, Aroma, Emulgator E471, drei verschiedene Süßstoffe, Farbstoff und Pyridoxinhydrochlorid. Nichts davon ist „giftig“, eher sinnfrei bis bedenklich.

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Typisches Sportlerweiweiß... leider voller künstlicher Süßstoffe

Der Griff zum nächsten Produkt zeigt, dass solche Zutaten kein Einzelfall sind, sondern die traurige Regel: Aromen, Emulgatoren, Verdickungsmittel sowie die Süßstoffe Aspartam, Natriumcyclamat und Saccharin finden sich mehrfach wieder. Auch Honigpulver, Fruchtzucker, Malzzucker oder einfach nur Industriezucker gehören scheinbar dazu.

Besser ganz reine Produkte

Wir meinen, dass solche Zutatenlisten nun wirklich nicht sein müssen – die Produkte von BioRation beweisen es. Auch die Apothekerin stimmt dem prinzipiell zu und kann sich vorstellen, künftig unsere Produkte als ehrliche Alternative anbieten zu können. Doch ob wir so mit den dünnen Versprechungen der Industrie mithalten können, ist sie sich nicht sicher.

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Süßstoffe... Säuerungsmittel... Aroma... - Warum?

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Honig, Fruchtzucker, Malzzucker...

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Aspartam... bitte nicht!

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Stabilisator, Verduckingsmittel... und ZUCKER!

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Aroma, Aspartam und Hühnerei-Pulver unbekannter Herkunft

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Süßstoff, Traubenzucker, Fruchtzucker... das volle Programm

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Aroma, Malzzucker, Trennmittel, Honig...

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